Neue Wege im Sport - Auf die Plätze, fertig, jetzt!

Bei unserem neuen Projekt dreht sich alles um euch, euren Verein und eure Perspektiven:
Wir suchen Best-Practice-Vereine – mit guten Ideen für die Zukunftssicherung!

Der gesellschaftliche Wandel und die demographische Entwicklung machen auch vor den Sportvereinen nicht halt. Die Herausforderungen nehmen zu. Beispiele sind:
• die abnehmende Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und Ehrenämtern,
• stagnierende oder gar rückläufige Mitgliederzahlen,
• stärkere Beanspruchung unserer Kinder und Jugendlichen in ihrem schulischen Umfeld,
• verändertes Freizeitverhalten,
• stärkere Wahrnehmung konkurrierender Angebote,
• steigende Kosten und komplexere Anforderungen an die Vereinsarbeit.

Wir suchen Vereine, die sich auf die Anforderungen der Zukunft einstellen.

 

Habt ihr attraktive oder trendige Angebote, innovative Jugendkonzepte, pfiffige Ideen zur Mitgliedergewinnung, Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes, zukunftsträchtige Strukturen oder, oder oder…?
Dann reicht uns per Mail eure Ideen, Maßnahmen, Aktionen oder Projekte ein oder schickt sie an das Sportkreis Büro.
Der Sportkreis Sinsheim prämiert gute Ideen oder auch bereits umgesetzten Maßnahmen.

Vielversprechende Projekte ausgezeichnet

Erste Ergebnisse des Projektes „Neue Wege im Sport“ stellte der Sportkreis Sinsheim in einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung im Eppinger Turnerheim vor. Zugleich wurden der TSV Kürnbach, der TV Eppingen, Parkour Eppingen und der SV Neckarbischofsheim mit je einem 500 Euro-Förderscheck ausgezeichnet. Sie haben im Rahmen des Sportkreisprojektes unterschiedliche neue Ansätze in ihrem Mitgliederangebot erfolgreich getestet.

Sportkreisvorsitzender Willi Ernst informierte die rund 50 Vereinsvertreter eingangs über dieses Projekt und die Beweggründe, welche die Sportkreisvorstandschaft zu den „Neuen Wegen“ führte: Sinkende Mitgliederzahlen und Bereitschaft, ein Ehrenamt und Verantwortung zu übernehmen sowie gravierende Änderungen im Freizeitverhalten und in der Schullandschaft. Dieses fordere Reaktionen der Sportvereine heraus. Manche Vereine haben darauf bereits reagiert. Diese Ergebnisse und Erfahrungen an andere interessierte Verein weiterzugeben und zugleich generell zu besonderen Aktionen und sinnvollen Schritten in der Sportgemeinschaft zu motivieren, habe dazu geführt. Immerhin, so Willi Ernst, sieht der Sportkreis sich als Partner und Interessensvertreter der Vereine.

 

In einer Podiumsrunde stellten Salome Hermann und Hans-Ingo Appenzeller die ausgezeichneten Vereine vor. Beim TV 1865 Eppingen sind 1439 Mitglieder in fünf Abteilungen und über 30 Gruppierungen aktiv. Wie Vorsitzende Elke Cardoso ausführte, konnte durch ein erheblich verbreitertes Vereinsangebot und Kursen, u.a. durch unterschiedliche Yoga-, Tanz- und Outdoor-Aktivitäten auch für Nichtmitglieder, das Interesse am Sport gesteigert und zugleich viele neue Mitglieder gewonnen werden. Neben ehrenamtlich tätigen Trainer wurden Fachkräfte für die Kurse engagiert. Doch sorgte dieses auch für weitere Probleme: Die Nachfrage ist so groß, dass Wartelisten geführt werden müssen und Hallenengpässe zu verzeichnen sind.

Beim Schützenverein Neckarbischofsheim, so Manfred Padberg, habe man das Lichtgewehr und eine offensive Außendarstellung beim Stadtfest für die Mitgliedergewinnung, hauptsächlich im Kinder- und Jugendbereich benutzt. Durch die gesetzliche Vorgabe, dass Kinder erst ab zwölf Jahre im Schießsport mit Waffen an den Start gehen dürfen, sieht man im neuen Lichtgewehrangebot eine Chance, früher interessierte Kinder für den Schießsport zu gewinnen.

Marcel Genc, Vorsitzender des rührigen TSV Kürnbach, verwies auf die zahlreichen Angebote, welche für alle Altersbereiche den 776 Mitgliedern unterbreitet werden. Vor allem im Nachwuchsbereich seien besondere Anstrengungen erforderlich, um diese Altersstufe langfristig an den Verein zu binden. Darüber hinaus stelle sich der TSV flankierenden Herausforderungen, wie der Reanimationsschulung der Aktiven oder der Elternarbeit.

Parkour Eppingen, einer der jüngsten Vereine des Sportkreises, bietet eine aktuelle Trendsportart überwiegend für den Außenbereich an. Wie Sabine Haider ausführte, ist dies eine lauf-, sprung- und reaktionsbetonte, aber auch zugleich kreative Fortbewegungsart, in welcher viele Fähigkeiten des eigenen Körpers gefordert werden. Im Weg stellende Naturhindernisse werden dabei überwunden.

Der Sportkreis Sinsheim wird auch weiterhin das Projekt „Neue Wege“ betreiben und besondere Aktivitäten finanziell unterstützen. Darauf machte Vorsitzender Ernst aufmerksam.

 

Sportkreisvorsitzender Willi Ernst mit den Preisträgern Marcel Genc, Sabine Haider, Elke Cardoso und Manfred Padberg (von links) 

 

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