Corona-Verordnung eröffnet weitere Möglichkeiten für den Vereinssport ab 02. Juni 2020

Mit der Corona-Verordnung des Kultusministeriums vom 10. Mai hat die Landesregierung den Weg für eine stufenweise Rückkehr in den Vereinssport begonnen.

Nach der Freigabe des Betriebs von Freiluftsportanlagen unter vorgegebenen Hygienebedingungen ab 11. Mai 2020 folgt nun der nächste Schritt:

Das Ministerium für Kultus und Sport hat gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Integration die Corona-Verordnung Sportstätten mit Wirkung ab dem 2. Juni 2020 aktualisiert. Die Verordnung vom 10. Mai tritt ab diesem Zeitpunkt außer Kraft.  

Die Verordnung sieht folgendes vor:

  • Öffnung von Sportanlagen und Sportstätten (auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen). Es gelten auch hier besondere Auflagen, die zu beachten sind.
  • Öffnung von Schwimm- und Hallenbädern, allerdings nur zum Zweck der Durchführung von Schwimmkursen. Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich.

Die Presseerklärung mit den Inhalten sowie den Text der Verordnung und die FAQ zum Thema findet ihr unter diesem Link.

Das wichtigste in Kürze, maßgeblich ist der Text der Verordnung:

  • nach wie vor ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig einzuhalten. Körperkontakt ist unzulässig. Die Gruppengröße bei Trainings mit Raumwegen wurde auf max. 10 Personen festgelegt, wobei pro Person mindestens 40 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen.
    Bei Trainings mit Beibehaltung des individuellen Standorts müssen mindestens 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
  • Hochintensive Ausdauerbelastungen in geschlossenen Räumen sind untersagt.
  • es muss stets für ausreichende Belüftung gesorgt werden.
  • Die Dokumentationspflicht wurde dahingehend konkretisiert, dass Name, Datum und Zeit des Besuchs sowie Telefonnummer oder Adresse zu erfassen sind, falls diese nicht bereits vorliegen. Diese Informationen sind für vier Wochen aufzubewahren.

 

Die bisherigen Hygieneregelungen der Verordnung wie:

  • Desinfektion der Trainingsgeräte,
  • Kontaktbeschränkungen,
  • Nichtnutzung der der Umkleide- und Sanitärräume,
  • ausreichende Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen,
  • ausreichende Gelegenheiten zum Händewaschen oder desinfizieren
     

bestehen weiterhin. Ebenso die Pflicht zur Benennung einer verantwortlichen Person sowie die Betretungsverbote bzw. die Ausschlusskriterien für die Teilnahme.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung bei den staatlichen Regelungen sehen wir von der Aktualisierung unserer Empfehlungen ab, zumal die Bedingungen, unter denen der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, in der Verordnung detailliert beschrieben sind.

 

Wir setzen auf die Eigenverantwortung der Vereine und auf das verantwortungsbewusste Handeln der Vorstände, der Übungsleiter und der Sporttreibenden.  Der Badische Sportbund Nord hat eine ausführliche Checkliste zur Hilfestellung erstellt.

Bei allen Aktivitäten ist stets zu beachten, dass die staatlich verordneten Hygienemaßnahmen ohne Einschränkungen einzuhalten sind und die Pandemieprävention und der Gesundheitsschutz absoluten Vorrang haben.

Nach wie vor finden Sie auch auf der Seite des DOSB, des LSV und des BSB-Nord nützliche Informationen.

Hilfe aus der Region

Eine Möglichkeit für unsere Sportvereine, Corona-bedingte Einnahmeausfälle aufzufangen, könnte der Hilfsfonds der TSG Hoffenheim sein. Mehr Infos findet ihr unter diesem Link.

Eine Unterstützung aus dem Hilfsfonds „TSG hilft“ kann jetzt schon relativ formlos mit einer E-Mail an die Adresse corona-hilfe@achtzehn99.de beantragt werden.

In der E-Mail ist realistisch darzustellen, welche Einnahmen wegen Corona ausbleiben (z.B. abgesagtes Vereinsfest mit Gewinn von x Euro im letzten Jahr, fehlende Zuschauereinnahmen aus dem Spielbetrieb in Höhe von x Euro, usw.). Die gesamte Höhe ist nachvollziehbar mit einem Betrag in Euro zu benennen.

Bitte nicht vergessen, Kontaktdaten und Bankverbindung des Vereins anzugeben, falls eine Zahlung möglich ist.

 

Die Sparkasse unterstützt ebenfalls gemeinnützige Vereine und ehrenamtlich engagierte Personen aus der Region.
Weitere Informationen sind auf dieser Website zu finden.

Rettungsschirme zur Corona-Krise auch für Breitensportvereine

Der Bund und das Land Baden-Württemberg haben bereits Rettungsschirme auf den Weg gebracht, unter die auch Breitensportvereine fallen können, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg und der Landessportverband nehmen in einem gemeinsamen Schreiben an die Sportvereine Stellung zur Hilfeleistung für die Vereine und geben Hinweise auf Unterstützungsmöglichkeiten.

Dieses Schreiben findet ihr hier.
Informationen des Landes Baden-Württemberg zu den Rettungsschirmen sind hier zu entnehmen.

FAQs - Fragen und Antworten

Der Badische Sportbund beantwortet hier häufige Fragen rund um die Corona-Krise und der damit verbundenen Schwierigkeiten und Herausforderungen.
Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. 

Wir übernehmen für die Richtigkeit der Antworten keine Gewähr.

 
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